Jugend forscht bei Carl Zeiss in Oberkochen
von: Photonics BW

Benedikt Distl, Philipp Kratzer, beide Ernst-Abbe-Gymnasium, Oberkochen. Thema der Arbeit: Urease - biosensorischer Harnstoff-Detektor. Fachgebiet Chemie, Sparte Jugend forscht (Bild: Carl Zeiss)
Seit 1998 beweist Carl Zeiss jährlich als Veranstalter von Jugend forscht, wie es junge Leute für Naturwissenschaft und Technik motivieren kann. Mit Stolz wird registriert, wie an zahlreichen Schulen die Beteiligung an Jugend forscht schon lange zum Selbstläufer geworden ist und wie die Schüler mit großem Ehrgeiz Jahr für Jahr ihre Projekte beim Regionalwettbewerb vorstellen und damit erfolgreich sind.
Der zusätzlich im Rahmen von Jugend forscht ins Leben gerufene Carl Zeiss Schulpreis unterstützt und fördert das Engagement der Schulen auf dem Gebiet der naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildung. Bestimmte Bewertungskriterien, darunter die Anzahl der Regionalsieger pro Schule, führen letztendlich zur Preisvergabe der Plätze eins bis drei in Höhe von insgesamt 5000 Euro. Das Preisgeld ist für die Anschaffung von Geräten und Hilfsmitteln für den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht bestimmt.
Am 5. und 6. Februar 2010 hat der 13. Regionalwettbewerb Ostwürttemberg von Jugend forscht bei Carl Zeiss in Oberkochen stattgefunden. Der Freitag hatte im Zeichen der Bewertung der Arbeiten durch die Juroren gestanden. Samstags präsentierten die Jungforscher Ihre Arbeiten auch der Öffentlichkeit. Eine große Zahl – auch sehr junger – Besucher interessierte sich beispielsweise für die optimale Anwendung von Nagellack und die Beeinflussung des Wachstums von Bohnenkeimlingen durch Rotationskräfte, für die Windkraft auf der Schwäbischen Alb und die Synthese umweltfreundlicher Polysaccharidfolien.
Auch im Bereich der Optischen Technologien wurde geforscht, zwei Projekte befassten sich mit Photovoltaik und die Siegerinnen im Bereich Chemie des Wettbewerbs “Schüler experimentieren” wurden für Ihre “Analyse und Anwendung natürlicher Fluoreszenzfarbstoffe” ausgezeichnet.
Die Juroren zeigten sich insgesamt beeindruckt von der Vielfalt der Projekte und der wissenschaftlichen Arbeitsweise der Jungforscher. In ihren Laudationes würdigten sie insbesondere das Engagement, den Erfindungsreichtum und die Akribie der Regionalsieger von Jugend forscht und Schüler experimentieren.
Ein ehemaliger “Jugend forscht” Teilnehmer, der inzwischen als Juror aktiv ist, meinte, die Art der Arbeiten habe sich etwas geändert. “Wir haben früher in unserer Werkstatt getüftelt und herumexperimentiert. Heute geht der Impuls oft von dem Schulfach Naturphänomene aus. Darüber hinaus befassen sich viele Arbeiten mit den modernen Themen Umweltschutz und Energie.”
Insgesamt 144 Schüler beteiligten sich in 65 Teams am Regionalwettbewerb Ostwürttemberg. Die Altersspanne reicht von 9 bis 19 Jahren. Die eingereichten Projekte kamen aus den sieben Fachgebieten: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Die Teilnehmer am Regionalwettbewerb 2010 (Bild: Carl Zeiss)
Kontakt:
Cornelia Hartmann
Carl Zeiss AG
c.hartmann@zeiss.de
Weitere Informationen:
http://www.zeiss.de/de/press/releases.nsf/WebViewAllD/58e384e6dc2fd454c12576c800226458?OpenDocument,
http://www.jugend-forscht-bw.de/ostwrttemberg.html










