Wassertropfen als Lupe Vom Jena aus ab in den Orbit
Jan 18

Faszination Forschung - SchülerInnen bei der hEUreka-Veranstaltung von IJF und Universität Würzburg. 8Quelle: IJF9

Faszination Forschung - SchülerInnen bei der hEUreka-Veranstaltung von IJF und Universität Würzburg. 8Quelle: IJF9

„hEUreka! Junge Forscher für Europa!“ Unter diesem Titel hatten die Universität Würzburg und die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (IJF) die zehnten Klassen des Mozart- Schönborn-Gymnasiums Würzburg zu einem Workshop eingeladen.

In dieser Veranstaltung zum Start der Europa-Woche am 5. Mai 2011 ging es zum einen um Zukunftstechnologien und ihre Bedeutung für Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops war, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass Forschung und Entwicklung heute längst grenzübergreifend funktionieren und dass sich deshalb für die Zukunft jede Menge neuer Perspektiven auftun — europaweit.

In Kurzvorträgen gaben die Referenten der IJFden Schülerinnen und Schülern erste Einblicke in die faszinierende Welt der verschiedenen Zukunftstechnologien. Dann konnten sich die Jugendlichen selbst als Nachwuchsforscher versuchen: etwa eine organische Solarzelle herstellen, DNA aus einer Banane isolieren, Oberflächen so behandeln, dass sie den wasserabweisenden Lotuseffekt aufweisen oder sich mit dem Rasterkraftmikroskop der molekularen Ebene nähern.

Einen Ersatz für die geschädigte Ozonschicht der Erde - das war die Idee einer der Schülergruppen, als es darum ging, eine Erfindung für die Zukunft Europas zu entwickeln. (Quelle: IJF)

Einen Ersatz für die geschädigte Ozonschicht der Erde - das war die Idee einer der Schülergruppen, als es darum ging, eine Erfindung für die Zukunft Europas zu entwickeln. (Quelle: IJF)

Kreativität war im zweiten Teil des Workshops gefragt. Mit der Aufforderung: „Entwickelt eure Erfindung für Europa! sollten die Jugendlichen mit Zukunftstechnologien ihre Träume wahr werden lassen.

In Kleingruppen ließen die Schülerinnen und Schüler ihren Ideen freien Lauf und entwarfen originelle, ungewöhnliche oder auch sehr praktische Erfindungen. Wäre es nicht wunderbar, wenn wir uns und die Erde eines Tages mit einer Ersatz-Ozonschicht schützen könnten? Das hatte sich die eine Gruppe ausgedacht und wurde für diese Idee mit einem Preis ausgezeichnet. Oder wenn wir verlorene Gegenstände dank darin eingebauter Nano-Chips mit einem SuF („Such und Find“)-Inator ganz einfach wiederfänden. Oder wenn wir ein Stück unseres Geburtstagskuchens per Eat-Mail an die beste Freundin in Australien schicken könnten: den Kuchen einscannen, als Datei verschicken und andernorts durch einen Nahrungsdrucker wieder in seine ursprüngliche und leckere Form verwandeln lassen.

Wer weiß, vielleicht lässt sich eine dieser Visionen der Zehntklässler tatsächlich irgendwann umsetzen. Voraussetzung ist allerdings, dass es weiterhin ideenreiche und gut ausgebildete Nachwuchsforscher gibt.

Projektpartner
Mozart-Schönborn-Gymnasium Würzburg

Weitere Informationen
http://www.initiative-junge-forscher.de/service/downloads.html

Ansprechpartner
Dagmar Wolf, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e. V. (IJF)
Tel.: +49 (93131) 699-12
Fax: +49 (93131) 699-19
E-Mail: kontakt@initiative-junge-forscher.de