Carl Zeiss Juniorenfirma Infrarotsystem für den Einsatz in der Medizin
Okt 10
Im Labor können die Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen. (Bild: PSI)

Im Labor können die Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen. (Bild: PSI)

In der Physik-Schülerlabor-Initiative (PSI) am Karlsruher Institut für Technologie können Schülerinnen und Schüler außergewöhnliche Versuche aus der Physik erleben. Im Bereich Optik und Photonik kann ein Stickstofflaser aus nicht mehr als etwas Aluminium und Kunststoff sowie einigen Schrauben aufgebaut werden, mit dem dann Mikrostrukturen in eine Kunststoff-Folie geschrieben werden können.
Ebenfalls selbst aufgebaut wird ein Spektrometer, mit dem anschließend verschiedene Spektren, z.B. von Quantenpunkten aufgenommen werden. Mit der optischen Pinzette können die Schülerinnen und Schüler Mikroobjekte, etwa Stärkezellen, mit Hilfe eines Laserstrahls einfangen und bewegen. Weitere Experimente werden in den Bereichen Quantenmechanik und Teilchenphysik angeboten.
Die PSI versteht sich als eine Ergänzung zum Physikunterricht an der Schule, die den direkten Kontakt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglicht und somit Einblicke in die Arbeitsweise an Forschungseinrichtungen gewährt. Sie richtet sich vornehmlich an Physikkurse und einzelne besonders interessierte Schülerinnen und Schüler. Bis zu zehn Jugendliche können das Labor zur gleichen Zeit nutzen. Besuchstage und -dauer sind individuell vereinbar. Die Initiative wird unterstützt durch die Karlsruhe School of Photonics und die Karlsruher Universitätsgesellschaft e.V. sowie durch die Firmen Thorlabs, idQuantique, Coherent, Optik Online, AHF Analysentechnik, dataTec und INTEGRAF LLC.

Mit dem selbstgebauten Stickstofflaser können Strukturen in eine Kunststofffolie geschrieben werden. (Bild: PSI)

Mit dem selbstgebauten Stickstofflaser können Strukturen in eine Kunststofffolie geschrieben werden. (Bild: PSI)

Kontakt:
Dr. Antje Bergmann
KIT, Fakultät für Physik
Wolfgang-Gaede-Str. 1, Karlsruhe
bergmann@tfp.uni-karslruhe.de

Weitere Informationen:
psi.physik.kit.edu