Dez 09

Einführung in die Theorie der Bildentstehung (Bild: Universität Heidelberg, IWR)

Elf Teilnehmerinnen erhielten am 25. April beim Girls’ Day an der Universität Heidelberg einen Einblick in die Möglichkeiten der digitalen Photographie. Wie wichtig das Verständnis der optischen Grundlagen für die Bildgestaltung und die Beurteilung der Eigenschaften verschiedener Kameras ist, erfuhren die Mädchen anhand praktischer Übungen.

Praktische Übungen verdeutlichen die Theorie (Bild: Universität Heidelberg, IWR)

Als Einstieg wurde erläutert, wie ein Bild optisch entsteht und welche Bedeutung Beleuchtung, Brennweite und Bildschärfe haben. Aus den Grundprinzipien von CCD-Sensoren wurden wichtige Faktoren wie Helligkeit, Kontrast, Auflösung und Rauschen abgeleitet. Eine Demonstration zeigte, wie diese Messgrößen ein Bild beeinflussen. Hierfür wurden u.a. verschiedene Filter mit der Kamera  kombiniert, aber auch gezielt Beleuchtung und Hintergrund variiert.

Ein weiteres Thema war die Bildkompression, die eine drastische Reduzierung der Datenmenge ermöglicht. Im Workshop wurde die Bedeutung von Speicherformaten und der Zusammenhang zwischen Dateigröße und Bildqualität geklärt.

Schließlich sahen die Teilnehmerinnen an vielfältigen Beispielen, wie durch Bildnachbearbeitung mit entsprechender Software gezielt Veränderungen oder Hervorhebungen erreicht werden können. Jede Teilnehmerin hatte die Möglichkeit, individuelle Aufnahmen mit der eigenen Kamera zu machen und zu analysieren sowie nachzubearbeiten.

Demonstration zu Beleuchtung und Hintergrund (Bild: Universität Heidelberg, IWR)

Der vom Lehrstuhl für Optoelektronik, Prof. Dr. Karl-Heinz Brenner betreute Workshop ist eine Veranstaltung im Rahmen des Girls’ Day, an dem sich die Universität Heidelberg mit unterschiedlichen Themen beteiligt. Der Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ); sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Kontakt:

Dina Geppert
Universität Heidelberg, ZITI
0621/181 27 42
dina.geppert@ziti.uni-heidelberg.de
www.ziti.uni-heidelberg.de