Mrz 28

Die bereits zum 6. Mal in Mannheim stattfindende Mittmachausstellung „Explore Science“ behandelt in diesem Jahr den Schwerpunkt Optik, das Motto lautete „Sehenswert“. Zahlreiche Experimentalvorträge, Mitmachstationen und Ausstellungsobjekte bieten „Naturwissenschaften zum Anfassen, Begreifen und Erleben“. Optence e.V., das Kompetenznetz für Optische Technologien in Hessen und Rheinland-Pfalz, ermöglichte der Klasse 10b der Realschule plus in Nieder-Olm den Besuch der Ausstellung durch die Übernahme der Fahrtkosten. Die 16 Schüler besuchten die Ausstellung am 18. Mai 2011 und experimentierten dort in Kleingruppen an verschiedenen Forscherstationen, nahmen an Kurzvorträgen teil und füllten Fragebogen u.a. zum Thema „Welche Berufe gehören den optischen Technologien an?“ aus. Die Schüler waren begeistert und haben nach eigenen Angaben, Freude „an technischen Spielereien“ entwickelt und viele Impulse mit nach Hause genommen. Weitere Infos unter: http://www.explore-science.info/

Mrz 26

Die Firma Befort Wetzlar OD GmbH berechnet und fertigt Optiken nach Kundenwünschen. Das Traditionsunternehmen in Wetzlar engagiert sich für den Nachwuchs, der sowohl auf Ingenieursebene im Unternehmen gebraucht wird, als auch in der Fertigung sehr wichtig ist. Um Schüler/innen einen Eindruck von den Tätigkeiten im Unternehmen und vom Ablauf einer Optikfertigung zu geben, war am 17. Juni 2011 die Klasse 7a der Freiherr vom Stein-Schule zu Gast im Unternehmen. Die Schüler/innen schauten sich alle Bereiche der Fertigung an und konnten auch selbst kleinere praktische Arbeiten ausprobieren. Ansprechpartner: Herr Michael Heil (m.heil@befort-optic.com)

Die Klasse 7 a der Freiherr vom Stein Schule zu Besuch bei Befort Wetzlar OD GmbH

Die Klasse 7 a der Freiherr vom Stein Schule zu Besuch bei Befort Wetzlar OD GmbH

Mrz 26

Die NaWi-AG der Main Taunus Schule Hofheim a.Ts. betrachtete verschiedene Leuchtmittel unter Gesichtspunkten der Energieeffizienz, der spektralen Eigenschaften, des Schaltverhaltens sowie der Umweltverträglichkeit. Die Gruppe verglich konventionelle Glühbirnen, Halogen-Glühlampen, Energiesparlampen, CCFL-Röhren, LED-Strahler, Leuchtstoffröhren und LED-Röhren miteinander. Dabei verwendete die Projektgruppe Luxmeter, IR-Thermometer, Diodenarray-Spektrometer (200nm – 1000nm), Hochfrequenz-Scanner (frequenzselektive E- und M-Feldmessung), Wattmeter, einen Ultraschall-Detektor sowie Dräger-Röhrchen zum Quecksilbernachweis – Geräte, die teils von Fördergeldern der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, teils von früheren Preisgeldern angeschafft wurden. Recherchen zur Entsorgungs-Problematik, Meinungsstichproben zum “Glühlampen-Verbot” sowie zur physiologischen Wirkung verschiedener Nuancen weißen Lichtes rundeten die Betrachtungen ab.  Die Schüler/innen lernten auf diese Weise präzises naturwissenschaftliches Arbeiten kennen. Die Beleuchtungseinrichtungen aller Räume der Schule wurden erfasst und die durchschnittliche jährliche Brenndauer sowie die Stromkosten ermittelt. Mehrere Funktions- und Demo-Modelle wurden gebaut, ein “Leuchtmal” aus 250 Glühbirnen zu  deren 130 Jahren Industriegeschichte gebastelt sowie ein Video-Song geschrieben “Die Glühbirne ist tot – es lebe die LED!”

Ergebnisse: Bei der Energiesparlampe ist die Bezeichnung “öko” überaus bedenklich. Die LED-Röhre erwies sich als besonders Strom sparend – anders als die in den Schulen häufig zu findende Leuchtstoffröhre. Mit ihrer Energieeffizienz und der damit verbundenen Schonung von Ressourcen fossiler Brennstoffe sowie der Einsparung an CO2-Emissionen ist die LED-Röhre ein wirksamer Beitrag zur Klimastabilisierung und zur Senkung der Betriebskosten der Schulen.

Siehe auch: http://www.vdi-schuelerforum.de/fileadmin/images/SF_2010/Energiesparlampen_1._Preis__2010_11-13.pdf

Mrz 23

Im Rahmen des bundesweiten Bayer-Schulförderprogramms hat die Bayer Science & Education Foundation drei hessische Grundschulen mit insgesamt 11.200 Euro in die Förderung naturwissenschaftlicher Aktivitäten aufgenommen. So erhielt die Hans-Gustav-Röhr Schule in Ober-Ramstadt 1.600 Euro für verschiedene freiwillige Nachmittagsprojekte, u.a. ein Physikprojekt mit Strom- und Solarbausätzen, mit denen die Kinder die Welt der erneuerbaren Energien erforschen können. Die Pestalozzi-Schule in Kelkheim wurde mit 4.000 Euro unterstützt, wovon zwei Mikroskope mit Monitor gekauft werden konnten sowie eine Sonnenfängerbox für Testreihen in der Solarenergie. 5.600 Euro gingen an die Lindenfeldschule Schaafheim für die Unterstützung der dortigen „Forscherwerkstatt“. Dort können mit 25 Experimentierboxen zahlreiche Phänomene u.a. aus der Optik beobachtet, erforscht und protokolliert werden.

Bayer möchte mit der Spendenübergabe das frühzeitige Engagement der Schüler/innen im naturwissenschaftlichen Bereich unterstützen. Um die Bildungschancen im Einzugsgebiet der Bayer-Standorte in Deutschland zu verbessern, vergibt die Bayer Science & Education Foundation jedes Jahr projektbezogene Fördermittel für einen attraktiven naturwissenschaftlichen Schulunterricht in Höhe von insgesamt bis zu 500.000 Euro.

Weitere Informationen unter: http://www.bayer-stiftungen.de/de/schulfoerderprorgramm.aspx

Mrz 23

Am 26.11.2011 fand im Rahmen der Kinderuni Darmstadt eine Veranstaltung für Kinder ab 8 Jahren unter dem Titel: „Licht und Laser: Was können wir alles aus Licht machen?“ statt. Wissenschaftler der Hochschule Darmstadt erklärten z. B. ob man Lichtgeschwindigkeit mit der Stoppuhr messen kann, wie ein Laser funktioniert, wofür man Laserstrahlen braucht oder was einen roten Laser von einem grünen Laser unterscheidet. Die Kinder experimentierten mit Spiegeln, Glühbirnen, Luftballons und „zauberten mit Ampelmännchen“.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Matthias Brinkmann, Hochschule Darmstadt,Tel. 06151-16 86 56,

matthias.brinkmann@h-da.de

Subtraktive Farbmischung, h_da Hochschule Darmstadt

Subtraktive Farbmischung, h_da Hochschule Darmstadt

Weitere Informationen unter: http://www.kinderuni-darmstadt.de/ueber_die_kinderuni/


Mrz 23

In der Schule am Ried wurden mehrere moderne Optik-Hilfsmittel zur Lösung einer biologischen Fragestellung kombiniert.

Die Idee, Vögel live beim Brüten zu beobachten ohne sie dabei zu stören, legte eine stromunabhängige, wetterfeste Lösung nahe, die den Einsatz einer solarbetriebenen Funkkamera beinhaltete.

Dazu sollten Solarmodule in Reihe geschaltet, mit einem Laderegler verbunden und ein Akku angeschlossen werden. IR-LEDs sorgten für Helligkeit im Vogelkasten und wurden mit der Kamera parallel geschaltet. Die Kamera überträgt dann die Aufnahmen per Funk an ein Empfängermodul, das an einen Fernseher gekoppelt ist. Dabei war es eine besondere Herausforderung passende, bezahlbare Solarmodule zu finden, so dass diese schließlich selbst gelötet und vergossen wurden.  Ein weiteres Problem war die Ausleuchtung des Vogelhauses: die eingebauten IR-LEDs der Kamera wurden zu heiß, so dass sie ausgebaut wurden. Selbstbeschaffte LEDs wurden zu einer Leuchtleiste zusammengelöstet und der Überhitzungsschutz durch einen vorgeschalteten Strombegrenzer geregelt.

Durch dieses Projekt wurden eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche der Schule nötig und Probleme verschiedenster Art bewältigt. Diese Erfahrungen werden in den geplanten Bau eines Solarautos einfließen.

Mrz 23

Wissenschaftler der Philipps-Universität Marburg haben gemeinsam mit Vorschulkindern ein neuartiges Bauelement für eine Terahertz-Anwendung verwirklicht. Professor Dr. Martin Koch und seine Arbeitsgruppe entwickelten eine so genannte Wellenplatte aus haushaltsüblichem Papier, die es erlaubt, den Polarisationszustand von Terahertzwellen zu drehen.  Die Wellenplatten haben den Vorzug, dass sie äußerst preisgünstig und einfach herzustellen sind. Die neuartige Komponente besteht aus Papier und beruht auf dem Prinzip der so genannten Form-Doppelbrechung.

Das ist ja kinderleicht! Der Physiker Benedikt Scherger produziert mit Vorschulkindern Papierstreifen. (Foto: Philipps-Universität / AG Koch)

Das ist ja kinderleicht! Der Physiker Benedikt Scherger produziert mit Vorschulkindern Papierstreifen. (Foto: Philipps-Universität / AG Koch)

Im Labor überzeugen sich die Kinder und deren Betreuerinnen davon, dass ihr Bauteil funkti-oniert. (Foto: Philipps-Universität / AG Koch)

Im Labor überzeugen sich die Kinder und deren Betreuerinnen davon, dass ihr Bauteil funkti-oniert. (Foto: Philipps-Universität / AG Koch)

Die Papier-Wellenplatte ist leistungsfähiger als aufwändiger erzeugte Vergleichsstücke, zum Beispiel aus Metamaterialien. Um zu beweisen, dass das Terahertz-Bauelement kinderleicht herzustellen ist, besuchten Benedikt Scherger und Martin Koch den Kindergarten „Das Nest“ in Kleinseelheim bei Marburg. Die Vorschulkinder produzierten eifrig Papierstreifen, die zu einer Wellenplatte kombiniert wurden.

Mrz 22

Lange nacht der Planeten 2012

Am Samstag, den 24.03.2012, hält der Himmel Tag und Nacht Spektakuläres bereit. Bereits am helllichten Tag beginnt das Programm. Fragen, wie ob es auf der Sonne mehr als nur ein paar dunkle Flecken zu sehen gibt und ob man auch am Tage  die Planeten beobachten kann, können bei einem Besuch der Urania-Sternwarte Jena beantwortet werden. Diese hat bei gutem Wetter ab 13:00 Uhr geöffnet. Erstmalig kommt dabei auch eine hochempfindliche Kamera zum Einsatz, die einen viel tieferen Blick ins All erlaubt, als das mit dem menschlichen Auge möglich ist. Ein Höhepunkt ist die Sonnenbeobachtung im H-Alpha-Licht, wo die Sonne eine Vielzahl von Details zeigt. Bis Mitternacht kann anschließend ein Blick auf den Abendstern, den roten Planeten und weitere Sehenswürdigkeiten am Nachthimmel geworfen werden.

Auch die Forst-Sternwarte im Jenaer Forst wird bei gutem Wetter ab 19.30 Uhr geöffnet. Neben den Planeten kann man dort mit dem großen 50cm-Spiegelteleskop eine ganze Reihe von Sternhaufen und kosmischen Nebeln sehen.
Außerdem werden einige Amateurastronomen mit transportablen Teleskopen in der Jenaer Innenstadt stehen und allen Interessierten einen Blick durchs Fernrohr anbieten.

Astronomische Beobachtungen aus einer Stadt heraus sind wegen zunehmender Lichtverschmutzung nicht einfach, doch die Stadt Jena unterstützt die nacht der Planeten mit einer Licht-Aus-Aktion. So wird in zahlreichen Stadtteilen die Straßenbeleuchtung bis Mitternacht ausgeschaltet, um den Blick freizugeben auf die leuchtenden Phänomene am Nachthimmel.

Weitere Informationen unter www.urania-sternwarte.de

Mrz 22

Jenaer Industrietage 2012Bereits im dritten Jahr finden in an der Fachhochschule Jena die Jenaer Industrietage statt. Der zweite Tag wird dabei traditionell  als Karrieretag für Schüler, Studierende und Absolventen veranstaltet.

Am Donnerstag, den 29.03.2012, stellen sich rund 50 Unternehmen aus Jena und Umgebung den Fragen interessierter Besucher. Natürlich wird die Optik hier ganz stark vertreten sein. Das komplette Ausstellerverzeichnis ist hier zu finden: Klick! Weiterlesen »

Mrz 12

Die Robert Bosch Stiftung bietet 50 jungen Kandidaten ein Reisestipendium zu Europas größter interdisziplinärer Wissenschaftskonferenz, dem EuroScience Open Forum (ESOF) 2012 vom 11. – 15. Juli 2012 in Dublin.

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die ihr Abitur 2012 abschließen oder 2011 abgeschlossen haben, sowie Studentinnen und Studenten im ersten Studienabschnitt. Alle Kandidaten müssen bis Reisebeginn das 18. Lebensjahr erreicht haben.

Alle ausgewählten Stipendiaten erhalten:

- Einen Reisekostenzuschuss in Höhe von 300 €

- 4 Hotel-Übernachtungen mit Frühstück in Dublin

- Eine Einladung zum Kennenlernabend am 11. Juli 2012 in Dublin

- Eintritt zu ESOF 2012

Einsendeschluss für Bewerbungen ist Freitag, der 27. April 2012.

Interessierte Schüler und Studenten können sich online bewerben. Neben den persönlichen Angaben und einem kurzen Motivationsschreiben benötigen wir von jedem Bewerber ein Empfehlungsschreiben eines Lehrers oder Professors bzw. Dozenten. Das Online-Bewerbungsformular sowie weitere Informationen zur Bewerbung, zum Reisestipendium und zur Konferenz ESOF 2012 finden Sie hier.

Kontakt für Fragen:

Miriam Freudenberger

Telefon 0711 46084-76

miriam.freudenberger@bosch-stiftung.de

Anna Meister

Telefon 0711 46084-685

anna.meister@bosch-stiftung.de