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Dez 06

Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten – es ist geschafft! 1.000 Projekte zur Nachwuchsförderung in den Optischen Technologien haben ihren Weg auf diese Seite gefunden. Hinter dieser Zahl steckt das Engagement Hunderter Schüler und Lehrer, Wissenschaftler und Unternehmer in ganz Deutschland. Die einen hatten Fragen und Ideen, waren neugierig und wollten Neues lernen. Die anderen haben sich Zeit genommen -  für Erklärungen, Experimente, Laborrundgänge oder Seminarfacharbeiten. Für beide Seiten war und ist es ein Gewinn. Die Projekte gehen weiter.

Vielen Dank an alle, die bislang mitgemacht haben!

Die Innovationsliga ist eine Gemeinschaftsinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Annette Schavan. Im Fokus steht die Förderung einer stärkeren Vernetzung von Schulen mit Einrichtungen aus Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Feld der Optischen Technologien. Die Initiative wird mitgetragen von den Industrieverbänden der Optischen Technologien SPECTARIS, VDI, VDMA und ZVEI , Laser World of Photonics sowie dem OptecNet Deutschland e.V.

http://www.optecnet.de/news/nachrichten/folder.2011-06-23.4887391239/photonik-sucht-nachwuchs-die-innovationsliga-2013-eine-erfolgsgeschichte/

Nov 26

Auf Einladung von Optence e.V., dem Kompetenznetz Optische Technologien in Hessen/Rheinland-Pfalz, besuchten 26 Schülerinnen und Schüler am 19. September 2012 die 2. Wetzlarer Herbsttagung Moderne Optikfertigung. Die Schüler/innen der Werner-von-Siemens-Schule in Weilburg informierten sich zusammen mit ihrem Lehrer Frank Unruh auf der begleitenden Industrieausstellung über das Angebot der ausstellenden Firmen und deren Kompetenzen. Auch das Tagungsprogramm stieß auf großes Interesse. Herr Unruh zog am Ende des Besuchs das Faszit „So viel Anschauungsmaterial und Informationen aus dem Fertigungsbereich der Betriebe können wir im reinen Unterricht gar nicht vermitteln“.

Frank Unruh mit einigen Schülerinnen und Schülern der Werner-von-Siemens-Schule beim Besuch der Wetzlarer Herbsttagung 2012 (Quelle: Optence e.V.)

Er freut sich schon auf die nächste Wetzlarer Herbsttagung, wenn er mit einer anderen Klasse zu Gast sein wird.

Die Wetzlarer Herbsttagung besuchten insgesamt über 210 Besucher aus ganz Europa. 17 Aussteller präsentierten sich auf der Industrieausstellung.

Ansprechpartner: Optence e. V., Frau Daniela Reuter, Tel. 06732-935122, Fax. 06732-935123, eMail: reuter@optence. de

Nov 26

Die VISION, die vom 06.11 bis 09.11. in Stuttgart stattfand, ist die Weltleitmesse für Bildverarbeitung.

Drei Schulklassen besuchten die Messe, um sich über das Berufsfeld der Bildverarbeitung als Teilbereich der Optischen Technologien zu informieren:  von der Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe und der Christian-Schmidt- Schule in Neckarsulm kamen am 06.11.  jeweils 25 Personen und von der  Max-Eyth-Schule Stuttgart am 08.11. ebenfalls ca. 25 Schüler/innen.

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Mai 21
Aufbau der Teleskope. Astronomie und Astrofoto AG der Werner-von-Siemens-Schule Wetzlar.

Aufbau der Teleskope. Astronomie und Astrofoto AG der Werner-von-Siemens-Schule Wetzlar.

Seit Einführung der digitalen Fotografie und der neuen Medien sind in der Amateur-Astronomie Aufnahmen möglich, die bisher nur Großteleskopen vorbehalten waren.

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Mrz 30

Der Astronomische Arbeitskreis Freigericht AAK möchte mit seinen Aktionen bei Schülerinnen und Schülern das Interesse und die Begeisterung für die Astronomie und Astrophysik wecken.  Mit eigenen Teleskopen und weiteren Geräten kommen wir an die Schulen um einen Beobachtungsevent durchzuführen.  Zusätzlich zu den Beobachtungen werden Kurzvorträge und Vorführungen z.B. an einem Miniplanetarium angeboten, um die optischen Grundlagen von astronomischen Teleskopen und weitere interessante Themen der Astronomie zu erörtern.  In den Kurzvorträgen können wir auch auf die Themen und Fragen eingehen, die vorher im Unterricht angesprochen wurden.

Schwerpunk ist aber die Beobachtung von astronomischen Objekten mit Amateurgeräten, die gerade noch transportabel sind, da nur wenige Schulen und Jugendliche Zugang zu solchen Optiken haben.

Angefragt wird der AAK im Wesentlichen von Schulen, die als Abschluss einer Astronomie-Projektwoche einen Beobachtungsabend oder eine “Nacht der Sterne” anbieten wollen.

Weitere Informationen unter: www.astro-freigericht.de

Mrz 29

Am 22. Februar 2012 lernten die Schüler/innen der Goetheschule in Wetzlar die Grenzen der klassischen Optik kennen: Prof. Ricklefs von der Technischen Hochschule Mittelhessen erklärte etwa 100 Schüler/innen der Leistungskurse Physik in einem interessanten Vortrag u.a.  neue Verfahren, die optische Auflösung zu steigern wie die STED-Mikroskopie.  Auch über Confinemet-Effekte und Quantendot-Laserdioden berichtete er, über Meta-Materialen mit negativen Brechnungsindex sowie über photonische Kristalle zur Lichtlenkung und Selektion einzelner Wellenlängenbereiche.

Von dieser spannenden Seite hatten die Schüler/innen Optik noch nicht kennen gelernt, da im Schulunterricht in erster Linie die klassische Optik gelehrt wird.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Ubbo Ricklefs, Technische Hochschule Mittelhessen, ubbo.ricklefs@ei.th-mittelhessen.de

Mrz 27

Am 13. März 2012 besuchte die 7. Klasse der Gesamtschule „Am Gluckenstein“ aus Bad Homburg mit ihrer Lehrerin Frau Ludig die Optikstadt Wetzlar. Zunächst stand eine Firmenführung bei dem Mikroskopbauer Leica Microsystems auf dem Programm. Interessiert schauten sich die Schüler/innen die dortigen Werkstätten an. Danach besuchte die Klasse das Viseum, ein „Optikmuseum zum Mitmachen“. Nach einer Führung durch das Viseum freute sich die Klasse über neue Erfahrungen und Einsichten und nahm die Erkenntnis mit nach Hause,  dass „Optik“ und „Optische Industrie“ viel mehr beinhaltet als im Schulunterricht vermittelt werden kann. Eingeladen hatte die Klasse Optence e.V., das Kompetenznetz für Optische Technologien in Hessen/Rheinland-Pfalz.

Mrz 23

Am 26.11.2011 fand im Rahmen der Kinderuni Darmstadt eine Veranstaltung für Kinder ab 8 Jahren unter dem Titel: „Licht und Laser: Was können wir alles aus Licht machen?“ statt. Wissenschaftler der Hochschule Darmstadt erklärten z. B. ob man Lichtgeschwindigkeit mit der Stoppuhr messen kann, wie ein Laser funktioniert, wofür man Laserstrahlen braucht oder was einen roten Laser von einem grünen Laser unterscheidet. Die Kinder experimentierten mit Spiegeln, Glühbirnen, Luftballons und „zauberten mit Ampelmännchen“.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Matthias Brinkmann, Hochschule Darmstadt,Tel. 06151-16 86 56,

matthias.brinkmann@h-da.de

Subtraktive Farbmischung, h_da Hochschule Darmstadt

Subtraktive Farbmischung, h_da Hochschule Darmstadt

Weitere Informationen unter: http://www.kinderuni-darmstadt.de/ueber_die_kinderuni/


Mrz 23

In der Schule am Ried wurden mehrere moderne Optik-Hilfsmittel zur Lösung einer biologischen Fragestellung kombiniert.

Die Idee, Vögel live beim Brüten zu beobachten ohne sie dabei zu stören, legte eine stromunabhängige, wetterfeste Lösung nahe, die den Einsatz einer solarbetriebenen Funkkamera beinhaltete.

Dazu sollten Solarmodule in Reihe geschaltet, mit einem Laderegler verbunden und ein Akku angeschlossen werden. IR-LEDs sorgten für Helligkeit im Vogelkasten und wurden mit der Kamera parallel geschaltet. Die Kamera überträgt dann die Aufnahmen per Funk an ein Empfängermodul, das an einen Fernseher gekoppelt ist. Dabei war es eine besondere Herausforderung passende, bezahlbare Solarmodule zu finden, so dass diese schließlich selbst gelötet und vergossen wurden.  Ein weiteres Problem war die Ausleuchtung des Vogelhauses: die eingebauten IR-LEDs der Kamera wurden zu heiß, so dass sie ausgebaut wurden. Selbstbeschaffte LEDs wurden zu einer Leuchtleiste zusammengelöstet und der Überhitzungsschutz durch einen vorgeschalteten Strombegrenzer geregelt.

Durch dieses Projekt wurden eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche der Schule nötig und Probleme verschiedenster Art bewältigt. Diese Erfahrungen werden in den geplanten Bau eines Solarautos einfließen.

Mrz 23

Wissenschaftler der Philipps-Universität Marburg haben gemeinsam mit Vorschulkindern ein neuartiges Bauelement für eine Terahertz-Anwendung verwirklicht. Professor Dr. Martin Koch und seine Arbeitsgruppe entwickelten eine so genannte Wellenplatte aus haushaltsüblichem Papier, die es erlaubt, den Polarisationszustand von Terahertzwellen zu drehen.  Die Wellenplatten haben den Vorzug, dass sie äußerst preisgünstig und einfach herzustellen sind. Die neuartige Komponente besteht aus Papier und beruht auf dem Prinzip der so genannten Form-Doppelbrechung.

Das ist ja kinderleicht! Der Physiker Benedikt Scherger produziert mit Vorschulkindern Papierstreifen. (Foto: Philipps-Universität / AG Koch)

Das ist ja kinderleicht! Der Physiker Benedikt Scherger produziert mit Vorschulkindern Papierstreifen. (Foto: Philipps-Universität / AG Koch)

Im Labor überzeugen sich die Kinder und deren Betreuerinnen davon, dass ihr Bauteil funkti-oniert. (Foto: Philipps-Universität / AG Koch)

Im Labor überzeugen sich die Kinder und deren Betreuerinnen davon, dass ihr Bauteil funkti-oniert. (Foto: Philipps-Universität / AG Koch)

Die Papier-Wellenplatte ist leistungsfähiger als aufwändiger erzeugte Vergleichsstücke, zum Beispiel aus Metamaterialien. Um zu beweisen, dass das Terahertz-Bauelement kinderleicht herzustellen ist, besuchten Benedikt Scherger und Martin Koch den Kindergarten „Das Nest“ in Kleinseelheim bei Marburg. Die Vorschulkinder produzierten eifrig Papierstreifen, die zu einer Wellenplatte kombiniert wurden.