Preise für MINT-Projekte: STIFT Thüringen fördert Naturwisschaft in der Schule
von: nk
Die Preisträger des mit insgesamt bis zu 15.000 € dotierten „STIFT-Preis 2010 für Projekte, die in beispielgebender Weise die MINT-Orientierung an Thüringer Gymnasien fördern“ stehen fest.
Die Thüringer Gymnasien waren aufgerufen, sich mit einem entsprechenden Projekt zu bewerben. Ziel des Wettbewerbes ist es, praxisrelevante Aktivitäten zur MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen über den Bildungs- und Lehrplan hinaus umsetzen.
Die Übergabe der Preise findet am 28. September 2010, 10:15 Uhr, auf der Messe in Erfurt im Rahmen des Innovationstages Thüringen 2010 statt.
Folgende Schulen werden jeweils mit 2.500,00 € ausgezeichnet:
Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Großengottern „Grundkurs Angewandte Naturwissenschaften“
Durch die Entwicklung und Anerkennung des Grundkurses Angewandte Naturwissenschaft gelingt am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium eine nachhaltige MINT-Förderung. Es erfolgt eine intensive Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region und Thüringer Universitäten, was maßgeblich die Entscheidung von Schülerinnen und Schülern für ein Ingenieurstudium befördert.
Friedrich-Schiller-Gymnasium Zeulenroda-Triebes „Naturwissenschaftliche Phänomene in der Grundschule und im Kindergarten“
Mit dem bereits im Jahr 2008 begonnen Projekt „Naturwissenschaftliche Phänomene in der Grundschule und im Kindergarten“ wird die Vermittlungs- und Fachkompetenz von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im Bereich der mathematisch- naturwissenschaftlichen Bildung gefördert. Das Projekt befördert hervorragend die Zusammenarbeit aller Bildungseinrichtungen in Zeulenroda.
Staatliches Gymnasium Greiz: „mathe plus“
Das Projekt „mathe plus“ ist eine Antwort auf verkürzte Stundenzahlen im Fach Mathematik durch die Umgestaltung der Kursstufe an den Thüringen Gymnasien. Das Beherrschen der Mathematik stellt oft eine große Hürde bei naturwissenschaftlichen Studiengängen dar. Insofern ist die Vermittlung entsprechender Arbeitstechniken und Problemlösemethoden ein guter Ansatz für einen erfolgreichen Einstieg in ein naturwissenschaftliches Studium.
Otto-Schott-Gymnasium Jena: „SOFIA – Infrarot im Himmel und auf Erden“
Das Otto-Schott-Gymnasium in Jena beteiligt sich beispielgebend als einzige Thüringer Schule an dem vom Deutschen SOFIA-Institut (DSI) der Universität Stuttgart koordinierten Netzwerk. Regional wird die Zusammenarbeit von Schule, Wissenschaftlern des DSI, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Fachhochschule Jena und der Thüringer Landessternwarte ausgebaut und immer mehr Schüler in das Projekt eingebunden. Themen sind u.a. „Suche nach extraloaren Planeten“, „Methoden der Spektroskopie und Interferometrie“. Des Weiteren spielt die Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit eine große Rolle, es werden Ausstellungen und Workshops organisiert sowie Dokumentationen erstellt.
Goetheschule Ilmenau: „Neues Unterrichtsfach SEK II ‚Naturwissenschaftlich-technische Grundlagen erneuerbarer Energien’“
In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Ilmenau und dem Solardorf Kettmannshausen entsteht ein neues Unterrichtsfach, in dem die Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie fächerübergreifend einbezogen werden. Durch experimentelle Arbeiten im Praktikum in Unternehmen und Einrichtungen der Region wird der Praxisbezug hergestellt.
Erasmus-Reinhold-Gymnasium Saalfeld:
Die Projektarbeit zeichnet sich besonders durch die Zusammenarbeit mit Betrieben, wirtschaftsnahen Projektpartnern sowie Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen aus. Hier entstehen innovative Forschungsarbeiten durch Schülerinnen und Schüler, die zu Produktionsverbesserungen und damit zu Kosteneinsparungen in den beteiligten Betrieben führen.
Ansprechpartner: Dr. Sven Günther, STIFT










