Expedition Mikroskopie in der Kita BILLY Optische Dehnungsmessstreifen – Projekterfahrung für Schülerung
Aug 06

Die Preisträger des mit insgesamt bis zu 15.000 € dotierten  „STIFT-Preis 2010 für Projekte, die in beispielgebender Weise die MINT-Orientierung an Thüringer Gymnasien fördern“ stehen fest.

Die  Thüringer Gymnasien waren aufgerufen, sich mit einem entsprechenden Projekt  zu  bewerben.  Ziel  des  Wettbewerbes  ist es, praxisrelevante Aktivitäten  zur  MINT-Bildung  von  Kindern  und  Jugendlichen über den Bildungs- und Lehrplan hinaus umsetzen.

Die Übergabe der Preise findet am 28. September 2010, 10:15 Uhr, auf der Messe in Erfurt im Rahmen des Innovationstages Thüringen 2010 statt.

Folgende Schulen werden jeweils mit 2.500,00 € ausgezeichnet:

Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Großengottern „Grundkurs Angewandte Naturwissenschaften“

Durch  die  Entwicklung  und  Anerkennung  des  Grundkurses  Angewandte Naturwissenschaft   gelingt   am   Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium  eine nachhaltige MINT-Förderung. Es erfolgt eine intensive Zusammenarbeit mit Unternehmen  der  Region und Thüringer Universitäten, was maßgeblich die Entscheidung  von  Schülerinnen  und  Schülern  für ein Ingenieurstudium befördert.

Friedrich-Schiller-Gymnasium Zeulenroda-Triebes „Naturwissenschaftliche Phänomene in der Grundschule und im Kindergarten“

Mit  dem  bereits  im Jahr 2008 begonnen Projekt „Naturwissenschaftliche Phänomene in der Grundschule und im Kindergarten“ wird die Vermittlungs- und  Fachkompetenz  von  Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im Bereich der mathematisch-  naturwissenschaftlichen  Bildung  gefördert.  Das Projekt befördert hervorragend die Zusammenarbeit aller Bildungseinrichtungen in Zeulenroda.

Staatliches Gymnasium Greiz: „mathe plus“

Das Projekt „mathe plus“ ist eine Antwort auf verkürzte Stundenzahlen im Fach  Mathematik  durch  die Umgestaltung der Kursstufe an den Thüringen Gymnasien.  Das  Beherrschen  der Mathematik stellt oft eine große Hürde bei   naturwissenschaftlichen  Studiengängen dar.  Insofern  ist  die Vermittlung  entsprechender Arbeitstechniken und Problemlösemethoden ein guter Ansatz für einen erfolgreichen Einstieg in ein naturwissenschaftliches Studium.

Otto-Schott-Gymnasium Jena: „SOFIA – Infrarot im Himmel und auf Erden“

Das  Otto-Schott-Gymnasium  in  Jena  beteiligt  sich beispielgebend als einzige  Thüringer  Schule an dem vom Deutschen SOFIA-Institut (DSI) der Universität   Stuttgart   koordinierten   Netzwerk.  Regional  wird  die Zusammenarbeit von Schule, Wissenschaftlern des DSI, der Friedrich-Schiller-Universität  Jena,  der  Fachhochschule  Jena und der Thüringer  Landessternwarte  ausgebaut  und  immer  mehr  Schüler in das Projekt eingebunden. Themen sind u.a. „Suche nach extraloaren Planeten“, „Methoden  der  Spektroskopie  und Interferometrie“. Des Weiteren spielt die  Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit eine große Rolle, es werden Ausstellungen und Workshops organisiert sowie Dokumentationen erstellt.

Goetheschule Ilmenau: „Neues Unterrichtsfach SEK II ‚Naturwissenschaftlich-technische Grundlagen erneuerbarer Energien’“

In  Zusammenarbeit  mit  der  Technischen  Universität  Ilmenau  und dem Solardorf Kettmannshausen entsteht ein neues Unterrichtsfach, in dem die Naturwissenschaften   Physik,  Chemie  und  Biologie  fächerübergreifend einbezogen werden.  Durch  experimentelle  Arbeiten  im  Praktikum  in Unternehmen   und   Einrichtungen   der   Region  wird  der  Praxisbezug hergestellt.

Erasmus-Reinhold-Gymnasium Saalfeld:

Die  Projektarbeit  zeichnet sich besonders durch die Zusammenarbeit mit Betrieben,  wirtschaftsnahen  Projektpartnern  sowie  Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen      aus.      Hier entstehen  innovative Forschungsarbeiten durch    Schülerinnen und Schüler,  die zu Produktionsverbesserungen   und   damit  zu  Kosteneinsparungen  in  den beteiligten Betrieben führen.

Ansprechpartner: Dr. Sven Günther, STIFT

www.stift-thueringen.de

www.innovationstag-thueringen.de