Dez 05

Wie lassen sich schädliche, unschädliche und nützliche Organismen voneinander unterscheiden? Mit Hilfe der sogenannten Dielektrophorese gingen Sebastian Jäger und Bonnie Stanek von der Landesschule Pforta während eines Praktikums am Institut für Photonische Technologien (IPHT)

dieser Frage nach. Die Methode der beiden Jungforscher könnte bei der gezielten Suche nach Krankheitserregern und bei Bodenanalysen zum Einsatz kommen und war der Jury des Wettbewerbes „Jugend forscht“ den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit wert. Weiterlesen »

Nov 15

Das Gewinnerteam der III. NOrA „Janus-Jacke“ (Bild: science2public)

Nun steht es fest: das Schülerinnen-Team unter der Leitung von Sofie Röhrig aus Mainz, mit Chikaodi Uba, Eppelheim, Maike Renkert aus Brühl und Anika Jäger aus Mannheim sind die vier glücklichen Gewinnerinnen der dritten Nano-Orientierungs-Akademie (NOrA), die vom 30.Oktober.-5.11. an der MLU Halle (Saale) stattfand. Die vier MINT-Mädchen, die alle kurz vor dem Abi stehen, beeindruckten im Rahmen des großen NOrA-Finales die ausgewählte Jury mit einer tollen Teampräsentation und ihrer innovativen Produktidee einer „Janus-Jacke“, einer funktionalen Jacke, die durch den Einsatz von Solar- als auch Peltierzellen zugleich wärmen wie auch kühlen kann, und können sich über insgesamt 4.000 € Forschungsbudget für ihr Team freuen. Weiterlesen »

Nov 09

Konzentriertes Arbeiten im Labor (Bild: science2public)

Aus ganz Deutschland sind sie nach Halle an der Saale gekommen: 24 junge Frauen trafen sich vom 30. Oktober bis 05. November, um in einem innovativen Technologiefeld zu forschen: Der Nanotechnologie. Während der 7-tägigen Nano-Orientierungs-Akademie (NOrA) galt es, soziale Kompetenzen zu trainieren, erste kleine Forschungsaufträge im Team zu erfüllen und im Anschluss gemeinsam mit Mentorinnen über die eigene Zukunft in den Naturwissenschaften zu beraten. Der Fokus liegt dabei auf Nano, der jüngsten interdisziplinären Wissenschaft der Zukunft, die sich mit Materialien im Nanometer-Maßstab befasst und innovative Anwendungen auch für den Alltag erforscht und produziert. Weiterlesen »

Okt 26

Das Exponat des Fraunhofer ISC auf der MS Wissenschaft 2011, Quelle: Fraunhofer ISC

Was haben eigentlich die optischen Technologien mit der Medizin zu tun?

Das erklärt ein Exponat vom Fraunhofer ISC in Würzburg zum optischen Nachweis von Tumoren auf der MS Wissenschaft. Der Titel dieses Ausstellungsstücks war „Krebs früher erkennen – Ein Chip als Frühwarnsystem hilft Ärzten und Patienten“ und es erläutert, wie man mit Hilfe von Antikörpern und einem Mikrofluidik-Chip Tumormarker, die von Tumoren ausgesendet werden, nachweisen kann.

Die Optik kommt ins Spiel, weil die Antikörper, die sich mit den Tumormarkern verbinden können, mit fluoreszierenden Nanopartikeln farbig markiert sind und somit die Tumormarker optisch nachgewiesen werden können.

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Aug 15

Schüler der 10. bis 12. Klassen sollen künftig enger mit physikalischen Themen in Berührung kommen.

Lichtgeschwindigkeitsmessung als Demonstrationsexperiment im Großen Hörsaal für Physik am Friedemann-Bach-Platz in Halle Quelle: http://slab.physik.uni-halle.de

Lichtgeschwindigkeitsmessung als Demonstrationsexperiment im Großen Hörsaal für Physik am Friedemann-Bach-Platz in Halle Quelle: http://slab.physik.uni-halle.de

Der Weinberg-Campus in Halle steht auch für physikalische Spitzenforschung in aktuellen Forschungsfeldern wie: Nanotechnologie, Spintronik, Photonik, Photovoltaik. Ein Studium der Physik ist in Halle mit diesen Forschungsgebieten eng verbunden. Um Physik anhand interessanter Experimente besser zu begreifen, wird ab Beginn des Jahres 2011 ein neues Schülerlabor zur Verfügung stehen. Das “HaSP” (Halles Schülerlabor Physik) wird derzeit im Gebäude des Instituts für Physik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) am Von-Danckelmann-Platz 3 aufgebaut. Weiterlesen »

Apr 20

Eine Pizza kann man bestellen, eine Wohnung kann man mieten: Und beides kann man dank der seit 2005 bestehenden Aktion „rent a prof“ der TU Ilmenau auch mit Professoren machen.

Die Wissenschaft kommt so direkt ins Klassenzimmer und wird verständlich und anschaulich vermittelt. Auch die Professoren des Instituts für Physik beteiligen sich seither rege an dem Vortragsangebot für Thüringer Regelschulen und Gymnasien. Der Leiter des Fachgebietes Experimentalphysik I, Prof. Gerhard Gobsch  wurde in diesem Zusammenhang schon mehrmals von Thüringer Gymnasien „gemietet” und entführt die jungen Nachwuchsforscher mit seinem Vortrag „Laser – das andere Licht” in die spannende Welt der optischen Technologien. Begleitet von zahlreichen Experimenten, geht der Physiker unter anderem den folgenden Fragen auf den Grund: Was ist ein Laser? Was kann mit diesem Licht gemacht werden? Und kann man einen Laser auf dem Küchentisch bauen? Weiterlesen »

Mrz 16
Schülerinnen beim Bestücken und Löten ihrer Uhr (Bild: IMS Chips)

Schülerinnen beim Bestücken und Löten ihrer Uhr (Bild: IMS Chips)

Praktischer Entwurf und Simulation digitaler Schaltungen (Bild: IMS Chips)

Praktischer Entwurf und Simulation digitaler Schaltungen (Bild: IMS Chips)

Der jährliche Sommerkurs „Schülerinnen und Schüler machen Chips“des IMS Chips Stuttgart reicht kompakt und anschaulich von den notwendigen Grundlagen der Elektronik bis hin zur Konstruktion, Herstellung und Prüfung komplexer Chips. Weitere inhaltliche Schwerpunkte sind die Messtechnik und digitale Bildsensoren. Zudem erhalten die Teilnehmer Einblicke ins Studium und den Ingenieurberuf und in die Arbeitsgebiete des Instituts, darunter anwenderspezifische Schaltungen, CMOS Bildsensoren, Bildgebende Sensorik, Kamera- und Systemtechnik, CMOS Prozesse, Si-Technologie, Fotomasken, M(E)MS, Diffraktive optische Elemente und  Nano-Stempel.
An 7 Vormittagen werden von Ingenieuren des Instituts 25 Vorlesungsstunden für alle bis zu 32 Teilnehmer gemeinsam gehalten, in der übrigen Zeit von 19 Stunden entwerfen die Teilnehmer in einem Laborpraktikum in Zweiergruppen eigenständig die Schaltung einer Digitaluhr und realisieren und prüfen diese auf einem Chip. Anmelden können sich Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse, die Physik vierstündig belegt (Profil- oder Neigungsfach) und Vorkenntnisse in Informatik haben.
Sponsoren ermöglichen den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme, im Sommer 2010 waren dies: Sony Deutschland GmbH, Robert Bosch GmbHPilz GmbH, Weller soldering solutions GmbH, Vistec Electron Beam GmbH, Thales Rail Signalling Solutions GmbH, Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH, Verigy Germany GmbH

http://smc.ims-chips.de

http://smc.ims-chips.de
Feb 16

Die angebotenen Workshops variieren von Jahr zu Jahr. Spaß und spannende Einblicke in die Welt der Technik stehen hier an erster Stelle. Die Workshops laufen teilweise parallel, teilweise an verschiedenen Tagen und bauen nicht aufeinander auf, so dass es die Möglichkeit gibt, an mehreren Workshops teilzunehmen. Weiterlesen »

Jan 17

Quelle: Nanoinitiative Bayern GmbH

Quelle: Nanoinitiative Bayern GmbH

Der Cluster Nanotechnologie läd auch wieder im Jahr 2011 zur Teilnahme am 5. Schulwettbewerb ein.

Auf die Gewinner warten attraktive Preise, die bei einer offiziellen Preisverleihung übergeben werden:

1. Preis    1.500,00 EUR
2. Preis    1.000,00 EUR
3. Preis       750,00 EUR
4. Preis       500,00 EUR
5. Preis       500,00 EUR

Eingereicht werden können individuelle Beiträge, die sich mit den Themen der Nanotechnologie auseinandersetzen – auf informative, aufklärende, witzige oder innovative Weise.  Den jungen Forschern werden keine Grenzen gesetzt!

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Sep 30
Schülerinnen stürmen den Mädchen-Technik-Kongress

Schülerinnen stürmen den Mädchen-Technik-Kongress

Am 22. September 2010 hieß es für 230 Schülerinnen aus ganz Thüringen die „Mädchen-Technik-Tag-Tüte“ schnappen und dann los in die Fachhochschule Jena zum ersten „Thüringer Mädchen-Technik-Kongress“. „Mädels traut euch“ war das Motto des Tages und die Begrüßung durch die Rektorin der Fachhochschule in Jena. Nur 38,2 % Mädchen studieren dort, und das hauptsächlich in der Bereichen Sozialwesen und Biotechnologie. Die Studiengänge Maschinenbau und Elektrotechnik beispielsweise sind völlig „männerdominiert“. Dieses Ungleichgewicht zu beheben, war Ziel der Veranstaltung in Jena und auch der bundesweiten Mädchen-Technik-Talente-Foren.

Die Schülerinnen sollten erleben, welche vielfältigen Berufsaussichten und hervorragenden Perspektiven die MINT-Berufe bieten. Das sind Berufe im Bereich der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Weiterlesen »