Jul 21

Jung und Alt erleben (optische) Technologien an der Hochschule Aalen (Bilder: HTW Aalen)

Angebote von der optischen Täuschung bis zur Lasershow (Bild: HTW Aalen)
“Tag und Nacht an der Hochschule Aalen” – der Name war Programm am 27. Mai 2011: Studierende, Mitarbeiter und Professoren machten den zahlreichen Besuchern die Hochschule zum großen Erlebnisparcours. “Wissen schafft Erleben” zeigten über 100 Aktionen in den Laboren der Studiengänge, in der Bibliothek, in der Aula, im Foyer, kurz: Auf dem gesamten Campus erlebten die Gäste von jung bis alt Wissenschaft in ihrer ganzen Bandbreite. Weiterlesen »
Jun 10

Aufbau einer Früchtetee-Solarzelle: 2 Glasplatten werden benötigt. Auf beiden Glasplatten befindet sich eine elektrisch leitende Schicht, die Elektrode. Auf der oberen befindet sich außerdem noch Titandioxid, eine weiße Schicht. Diese Schicht „saugt“ den Farbstoff, wir nehmen Früchtetee aus Hibiskus-Blüten, auf. Dazu kommt noch ein Elektrolyt, eine Jodlösung, um die Schicht leitfähig zu machen. Beide Glasplatten werden aufeinander gelegt und fertig ist die Früchtetee-Solarzelle. Unten: 4 fertige Früchtetee-Solarzellen werden miteinander verschaltet (Bild: IPE Universität Stuttgart)

Fröhliche Girls' Day-Gruppe bei der Führung auf das Dach des IPE zu den verschiedenen Photovoltaik-Anlagen (Bild: IPE Universität Stuttgart)
Früchtetee und Sonnenschein waren wichtige Zutaten für den Girls’ Day Workshop am Institut für Physikalische Elektronik der Universität Stuttgart: Hier lernten die Schülerinnen, wie mit Solarzellen aus Sonnenlicht Strom gewonnen wird.
Besonders anschaulich wurden die Erklärungen beim Bau der eigenen Früchtetee-Solarzellen: Der Farbstoff des Tees absorbiert das auftreffende Licht und gibt die Energie in Form von Elektronen wieder ab. Die Teilnehmerinnen konnten direkt den Strom messen, den die Sonne in ihren Solarzellen erzeugte. Nach weiteren Experimenten um die Photovoltaik besichtigten die Schülerinnen auf dem Dach des Institutsgebäudes Solaranlagen aus nächster Nähe.
Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Videobericht einer Teilnehmerin
Kontakt:
Dr. Renate Zapf-Gottwick
Institut für Physikalische Elektronik (IPE), Universität Stuttgart
Tel: 0711 / 685 69225
Fax: 0711 / 685 67143
renate.zapf-gottwick@ipe.uni-stuttgart.de
www.ipe.uni-stuttgart.de
Jun 08

Campteilnehmer beim Feldversuch, ein Solarzellenmodul auf Schäden zu analysieren (Bild: explorhino)

Die Campteilnehmer 2011 (Bild: explorhino)
Fünf Tage lang konnten rund ein Dutzend Schülerinnen und Schüler in die Welt der Wissenschaft eintauchen. Im Forschungscamp 2011, das bild der wissenschaft gemeinsam mit dem Team von explorhino, der Werkstatt junger Forscher der Hochschule Aalen, organisiert hat, drehte sich in der Woche nach Ostern alles um das Thema Licht.
Während ihres Aufenthalts im bdw-Camp erfuhren die Jugendlichen von Wissenschaftlern der Hochschule und Experten des Unternehmens Carl Zeiss aus erster Hand, welche herausragende Rolle die optischen Verfahren heute in Technik und Medizin spielen. Und vor allem: Sie durften in den Forschungslabors des Studiengangs Optoelektronik/Lasertechnik selbst ausprobieren und experimentieren.
Nach einem Überblick über Studienmöglichkeiten und Forschungsthemen an der Hochschule Aalen gab es in den Labors einen Crashkurs über verschiedene optische Themen, wie Simulationsprogramme für Optik-Design und Optische Messtechnik. Darunter ein Interferometer, mit dem sich etwa Oberflächen von Linsen für Mikroskope, Spiegelreflexkameras oder auch riesige Teleskope extrem präzise vermessen lassen. Die Jugendlichen lernten auch die komplizierten Auswerteschritte kennen, mit denen sich aus den Messdaten von thermographischen Kameras Wärmebilder gewinnen lassen, die etwa zeigen, wo an Gebäuden Heizenergie verloren geht, wie viel Energie eine Maschine als Wärme verpuffen lässt oder ob sich das Ohr bei einem Handy-Telefonat erwärmt.
Am nächsten Tag stand ein Ausflug in die Optische Scheune in Leinroden auf dem Programm. In dem liebevoll restaurierten historischen Schober hat Bernd Lingelbach, ein ehemaliger Professor am Institut für Augenoptik der Hochschule Aalen, eine außergewöhnliche Ausstellung optischer Täuschungen eingerichtet, die größte Sammlung von optischen Phänomenen in Europa. Die Exponate lassen staunen und machen die bizarren Eigenschaften des Lichts buchstäblich begreifbar.
Ein weiteres Highlight war der Besuch bei Carl Zeiss SMT. Die Tochterfirma der Carl Zeiss AG stellt in einer Hightech-Fabrik Optiken für die Halbleiter-Lithographie her. Damit werden Mikrochips für Computer, Digitalkameras oder Spielkonsolen gefertigt. Die Jugendlichen bekamen einen eindrucksvollen Einblick in die Reinräume, wo die Bauteile für die Lithographie hergestellt werden. Die Teilnehmer können selbst Linsen unter die Lupe nehmen, die so präzise geschliffen sind, dass ihre Oberfläche bloß ein paar Nanometer von der perfekten Form abweicht. Solche Linsen lenken bei der Chip-Herstellung Laserlicht über Silizium-Wafer, um sie zu belichten und feinste elektronische Strukturen zu erzeugen.
Wieder an der Hochschule lernten die Jungforscher bei der Arbeitsgruppe Biophotonik von Prof. Herbert Schneckenburger, wie sich mit Spektroskop, Mikroskop und Laser Krankheiten diagnostizieren und heilen lassen.
Zum Abschluss berichteten die Jugendlichen im Rahmen einer kleinen Tagung den Camp-Kameraden von ihren Experimenten und Erkenntnissen – genauso, wie sich auch Profi-Wissenschaftler über ihre Arbeiten austauschen.
Die Redaktion von bild der wissenschaft veranstaltet bereits seit 2001 einmal jährlich ein Forschungscamp für interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Die bei vielen Jugendlichen begehrten Events fanden zuletzt am Forschungszentrum Jülich und in der Wissenschaftsstadt Ulm statt.
Video: Forschercamp in Aalen
Kontakt:
Dr. Susanne Garreis
explorhino – Werkstatt junger Forscher an der Hochschule Aalen
07361 / 576-2348
susanne.garreis@htw-aalen.de
www.htw-aalen.de
Apr 18

Siegerehrung beim Solarfest 2010, Quelle: Umweltzentrum Hannover
Am Sonntag, 22. Mai 2011, präsentiert sich das zentrale Klimaschutzevent der Region Hannover von 11 bis 18 Uhr erneut als Partner des Autofreien Sonntags in der hannoverschen Innenstadt. Für einen Tag werden Georgstraße und Opernplatz zur Solarmeile, auf der viele Initiativen und Unternehmen für sonnige Aussichten und ein abwechslungsreiches Programm rund um den Klimaschutz sorgen. Die Solarfestbühne bietet den ganzen Tag Informationen und beste Unterhaltung für die ganze Familie. Unter dem Motto “Klimaschutz live erleben” erwartet die Besucher Livemusik von The Jetlags, Energietheater oder sportliche Vorführungen. Ab 13 Uhr steigt dann die Spannung auf der Georgstraße, denn die 3. enercity Solar Bobbycar Challenge wird gestartet. Weiterlesen »
Mrz 13
Physik erleben können Mädchen (Herbstferien) bzw. Mädchen und Jungen (Osterferien) der Klassen 8 und 9 an der Ruhr-Universität Bochum. In einer Woche der Oster- bzw. Herbstferien bietet die Fakultät für Physik und Astronomie gemeinsam mit dem Alfried Krupp-Schülerlabor und unterstützt durch das Innovationszentrum Schule-Technik IST.Bochum.NRW die beliebte Projektwoche In unbekannte Welten schauen – Physik erleben an. Weiterlesen »
Mrz 11
In diesem Kurs wird mit Hilfe eines Bausatzes ein Boot aus Sperrholz gebaut, das mit einem batteriebetriebenen Außenbord-Elektromotor angetrieben wird. Die Batterie wird an Land an einer „Solartankstelle“ aufgeladen. Das fertige Boot bietet genügend Platz für bis zu 5 Personen, die auf Bänken bequem sitzen können. Das Boot hat auch in flachem Wasser gute Fahreigenschaften. Weiterlesen »
Mrz 07

Wärmebildkamera (Bild: Robert Bosch Stiftung GmbH)
Girls’ Campus bietet in jedem Schuljahr 30 Mädchen die Chance, die faszinierende Welt von Naturwissenschaften und Technik zu entdecken. In außerschulischen Wochenendseminaren erhalten die Mädchen 2010/2011 Einblicke in die Roboterforschung, Mechatronik, Automatisierungtechnik, Solartechnologie und Akustikforschung. Das eigene Experimentieren steht dabei im Mittelpunkt; Vorträge und Führungen ergänzen das Programm. Darüber hinaus werden aber auch sicheres Auftreten und Präsentationstechniken trainiert. Weiterlesen »
Mrz 06
Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 bis Klasse 13 haben durch das Bergische Schul-Technikum (BeST) die Möglichkeit spannende und innovative Technologien kennenzulernen und durch viele Experimente die LED-Technik und die Solarenergie hautnah zu erleben.
Das BeST vermittelt jungen Menschen erste Kontakte zur Wirtschaftsregion und zeigt ihnen die vielfältigen Möglichkeiten des Standortes Bergisches Land für ihre spätere Studien- und Berufswahl auf. Dies wird durch ein breites Angebot an kostenfreien Zertifikatskursen in Kooperation mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft erreicht.
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Feb 25

Lichtlabor bei Vision-Ing21
Macht mit bei Vision-Ing21 – dem Schüler-Team- Wettbewerb für Naturwissenschaft und Technik!
Hier sitzen die Schüler mit ihren Lehrern, mit Unternehmensvertretern und Wissenschaftlern an einem Tisch, an einer Werkbank, in einem Labor, in einem Hörsaal – das ist Unterricht einmal ganz anders.
Bei Vision-Ing21 formulieren die Teilnehmer ihre Ideen selbstständig, planen deren Umsetzung, werten aus und dokumentieren ihre Ergebnisse. Eigenverantwortung, Teamarbeit, Spaß an der praktischen Umsetzung von Ideen und die Erfahrung, Technik zu begreifen stehen im Vordergrund der Projektarbeit. Die Schüler lernen, wie theoretische Sachverhalte in der Praxis Anwendung finden. Weiterlesen »
Feb 25

Startschuss für die Rennteams, Quelle: Gerald Dunkel
Klimawandel und bald erschöpfte Erdölvorräte fordern die Erneuerbaren Energien. Welches Potenzial steckt in der Solarenergie für die Zukunft? Wie könnten die Fahrzeuge der Zukunft angetrieben werden?
Eigenständig ein mit Sonnenenergie betriebenes Rennauto zu entwickeln und damit vor allen anderen die Ziellinie zu überqueren - diese spannende Erfahrung ermöglicht der Bobby Car Solar Cup den Jugendlichen. Gemeinsam mit Partnerunternehmen entwickeln die Teams ihre einzigartigen Solarboliden. Durch die Zusammenarbeit können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Einblicke in die Welt der Erneuerbaren Energien und in verschiedene Unternehmen gewinnen.
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